Tradition & Herstellung

Tradition und Leidenschaft. Bis heute bewährt.

Luftgetrocknete Fleischspezialitäten haben in der Schweiz eine lange Tradition. Jahrhundertealte, gut gehütete Rezepte, Liebe zum Handwerk und viel Zeit – darin liegt das Geheimnis. Heute schätzen Gourmets weltweit die hochwertigen Spezialitäten.

Im 14. Jahrhundert waren die Wintermonate lang und hart und kein Weg führte in die abgelegenen Bergdörfer. Um dennoch genügend Nahrung zu haben, galt es, Vorräte anzulegen. Im Herbst, nach den Alpabzügen, schlachteten die Bauern einen Teil ihrer Herde und luden zu einer «Metzgete» ein. Hierbei wurden die leicht verderblichen Teile wie zum Beispiel Blut- und Leberwürste den Gästen sofort aufgetischt. Die schönsten und magersten Stücke vom Rind jedoch pökelten die Bauern mit einer gut behüteten Mischung aus Salz und Gewürzen und hängten sie vor ihrem Heimetli, ihrem Bauernhaus, auf. Der stete Wind trocknete das Fleisch und machte es für Monate haltbar.

Was früher ein Grundnahrungsmittel der Bergbauern war, gilt heute als einzigartige Delikatesse und gehört zu den edelsten Fleischprodukten der Welt. Am Veredelungsprozess hat sich bis heute nichts geändert: klare Bergluft, nur beste Fleischstücke, traditionelle Rezepte und natürlich viel Zeit.

Die Bedeutung der Landwirtschaft reicht in der Schweiz weit über die  Nahrungsmittelproduktion hinaus. Ohne die vielen kleinen Betriebe wären die typischen Landschaften und malerischen Alpweiden kaum denkbar. Die Schweiz steht nicht nur für Qualität und Tradition, sondern auch für Nachhaltigkeit und Verantwortung gegenüber ihren Tieren.

Die Schweiz verfügt über das insgesamt strengste Tierschutz- und Tiertransportgesetz weltweit. Die gesamte Wertschöpfungskette wird zudem in das Qualitätsdenken der Schweiz – nach dem Motto «vom Stall bis auf den Teller» – miteinbezogen.

Die Schweizer Landwirtschaft ist ausgesprochen stark auf Familienbetrieben aufgebaut. Kein Wunder, dass viele Bauern ihre Tiere noch mit Namen kennen. Durch strenge Kontrollen und die ökologische Haltung der Nutztiere entstehen am Ende hochwertige Fleischprodukte.

Gute Gründe für Schweizer Fleisch

  • Tierschutz Gesetzgebung: Eine naturnahe und artgerechte Tierhaltung hat in der Schweiz einen hohen Stellenwert und wird durch das Gesetz geschützt. Freiwillig halten sich 80% der Nutztierhalter sogar an noch strengere Normen.
  • Tierfreundlicher Transport: Die Schweiz hat das weltweit strengste Tiertransportgesetz. Das bedeutet weniger Stress für die Tiere und damit eine bessere Fleischqualität.
  • Natürliche Fütterung – ohne Gentechnik – keine Antibiotika zur Leistungsförderung: Für die Nutztierfütterung werden umweltgerechte und ausschließlich gentechfreie Futtermittel verwendet. Hormone und Antibiotika zur Leistungsförderung sind in der Schweiz bereits seit 1999 verboten.
  • Wenig Importe beim Futter: 86% des Tierfutters werden in der Schweiz produziert. Importierte Futtermittel stammen überwiegend aus zertifiziert nachhaltiger Produktion.
  • Ein Stück Schweiz: Im Grasland Schweiz verwandeln viele bäuerliche Familienbetriebe die natürlichen Ressourcen in wertvolle Nahrungsmittel, pflegen die Landschaft und sorgen für eine gesunde Biodiversität.
  • Nachhaltige Flächennutzung: 70% der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche in der Schweiz sind Weiden, Wiesen und Alpflächen, die sich nicht für den Ackerbau, dafür aber bestens für Tierhaltung und Futtermittelproduktion eignen.
  • Geringer Frischwasserverbrauch: Die Futterproduzenten in der Schweiz können ihre Pflanzen zu 98% auf natürliche Weise durch Niederschläge bewässern.
  • Ein sicheres Lebensmittel: Schweizer Fleisch kann bis zum Produktionsbetrieb zurückverfolgt werden. Die Schweiz gilt als seuchenfrei und strenge Gesetze sorgen für eine sichere Fleischproduktion auf allen Stufen. Das schafft Verantwortungsbewusstsein und Transparenz.